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FAQ – Druckerei Johannes Alt: Fragen, Antworten und Praxiswissen rund um Ihr Druckprojekt

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Auf dieser Wiki-Seite finden Sie häufige Fragen (und klare Antworten) zur Zusammenarbeit mit der Druckerei Johannes Alt in Niederdorfelden bei Frankfurt am Main. Der Fokus liegt auf dem, was im Projektalltag zählt: druckfähige Daten, sinnvolle Materialwahl, verlässliche Abläufe, reproduzierbare Qualität sowie Versand und Logistik. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass Sie schnell Orientierung bekommen – egal, ob Sie zum ersten Mal drucken lassen oder wiederkehrende Produktionen planen.

Wenn Sie eine Frage nicht finden oder ein Projekt besondere Anforderungen hat (z. B. Varianten, Sonderfarben, Veredelungen, mehrere Lieferadressen), klären wir die Details am liebsten frühzeitig – damit Qualität, Termin und Budget sauber zusammenpassen.

Projektstart & Angebot

Welche Informationen braucht ihr für ein Angebot?

Je vollständiger das Briefing, desto genauer die Kalkulation. Hilfreich sind:

  • Produktart: z. B. Broschüre, Katalog, Verpackung, Folder, Mailing
  • Format: offen/geschlossen, Hoch/Quer, Sonderformate
  • Umfang: Seitenzahl bzw. Nutzen/Teile
  • Auflage: und ggf. Varianten/Versionen
  • Papierwunsch: falls vorhanden (oder Ziel: „wertig“, „leicht“, „sehr stabil“)
  • Farben: 4/4, 4/1, Sonderfarben (Pantone/HKS)
  • Veredelung: Lack, Folie, Prägung, Cellophanierung etc.
  • Weiterverarbeitung: Falzung, Bindung, Stanze, Klebung, Konfektionierung
  • Termin: gewünschter Lieferzeitpunkt + Fixtermine
  • Lieferung: eine Adresse oder Mehrfachversand/Teilmengen

Wie läuft ein typisches Projekt bei euch ab?

  1. Briefing & Machbarkeitscheck
  2. Material-/Produktionsvorschlag und Angebot
  3. Datenanlieferung, Preflight & ggf. Proof
  4. Druck, Weiterverarbeitung, Qualitätskontrollen
  5. Verpackung, Versand/Abholung, Dokumentation

Kann man Muster oder Dummy/Andruck bekommen?

Ja – je nach Projekt empfehlen wir Musterpapiere, einen Dummy (z. B. zur Haptik/Umfang/Bindung) oder einen Proof. Das ist besonders sinnvoll bei Markenfarben, kritischen Motiven, Veredelungsaufbauten oder wenn das Produkt „in Serie“ wiederholbar passen muss.

Druckdaten & Druckvorstufe

Welche Dateiformate sind ideal?

In der Praxis ist ein druckfertiges PDF (nach gängigen PDF-Standards) meist der beste Weg. Entscheidend ist weniger der Dateiname als die technische Sauberkeit: korrekte Endformate, Beschnitt, Schriften, Farbmodus und eine klare Freigabe.

Was bedeutet „druckfähiges PDF“ konkret?

  • Endformat + Beschnitt: sauber angelegt, keine weißen Blitzer
  • Sicherheitsabstand: Text/Logos nicht zu nah am Rand
  • Schriften: eingebettet oder korrekt in Pfade (je nach Vorgabe)
  • Bilder: ausreichend Auflösung, keine fehlerhaften Verknüpfungen
  • Farben: CMYK bzw. definierte Sonderfarben (Pantone/HKS)
  • Transparenzen: sauber verarbeitet, keine unerwarteten Effekte

Warum ist der Datencheck so wichtig?

Weil viele spätere Probleme im Druck bereits in den Daten angelegt sind: falsche Profile, zu wenig Beschnitt, Sonderfarben als CMYK „nachgebaut“, zu geringe Auflösung oder unklare Freigaben. Ein früher, strukturierter Check spart Zeit, Makulatur und Korrekturschleifen.

Wohin schicke ich Druckdaten bei Fragen?

Für technische Rückfragen und Datenanlieferung erreichen Sie die Druckvorstufe unter belichtung@druckerei-alt.de.

Farbe, Proof & Reproduzierbarkeit

Warum sehen Farben auf dem Bildschirm anders aus als im Druck?

Bildschirme leuchten (RGB), Drucke reflektieren Licht (CMYK). Dazu kommen Papierfärbung, Oberflächen, Lacke/Folien sowie Umgebungslicht. Deshalb ist für verbindliche Farberwartungen ein abgestimmter Proof bzw. eine klare Referenz sinnvoll.

Wann ist ein Proof sinnvoll?

  • bei Markenfarben und CI-kritischen Motiven
  • bei Wiederholproduktionen mit gleichbleibender Farbwirkung
  • bei fotolastigen oder sehr dunklen Motiven
  • bei Projekten mit Veredelung, die den Farbeindruck verändert

Könnt ihr Sonderfarben (Pantone/HKS) drucken?

Ja – je nach Projektziel und Wirtschaftlichkeit. Manchmal ist Sonderfarbe die beste Wahl für Wiedererkennung und Konstanz, manchmal reicht eine optimierte CMYK-Lösung. Wir sprechen mit Ihnen offen über Nutzen, Risiken und Kosten.

Wie stellt ihr konstante Qualität über Nachauflagen sicher?

Durch nachvollziehbare Freigaben, prozessorientierte Produktion und saubere Dokumentation (Material, Farbdefinitionen, Aufbau, Weiterverarbeitung). So bleibt das Ergebnis auch bei späteren Auflagen planbar und wiederholbar.

Papier, Material & Haptik

Wie finde ich das passende Papier?

Die beste Papierwahl hängt von Nutzung, Wirkung und Budget ab. Typische Leitfragen:

  • Wofür ist das Produkt? z. B. Verkauf, Versand, Innenraum, Point of Sale
  • Wie soll es wirken? z. B. hochwertig, natürlich, technisch, leicht
  • Wie wird es verarbeitet? Falzung, Bindung, Rillung, Stanze
  • Wie robust muss es sein? Abrieb, Kanten, Transport

Welche Papierarten sind häufig im Einsatz?

  • Bilderdruck (matt/glänzend): starke Farbwirkung, glatte Oberfläche
  • Offset/Naturpapier: angenehme Haptik, gut beschreibbar
  • Karton: für Verpackungen, Mappen, stabile Anwendungen
  • Spezialpapiere: strukturierte oder besondere Oberflächen für Markenwirkung

Warum sollte man Weiterverarbeitung bei der Papierwahl mitdenken?

Papier beeinflusst Falzbruch, Planlage, Kantenwirkung und die Stabilität eines Produkts. Wer Rillung, Laufrichtung und Aufbau früh abstimmt, vermeidet spätere Überraschungen und bekommt ein Ergebnis, das „fertig“ wirkt.

Veredelung & Weiterverarbeitung

Welche Veredelungen sind möglich – und wann lohnen sie sich?

Veredelung kann Schutz, Haptik und Wertigkeit deutlich steigern. Häufige Optionen:

  • Lack (z. B. partiell): Akzente, Kontrast, optische Tiefe
  • Folie/Heißfolie: starke Signalwirkung, edler Look
  • Cellophanierung: Schutz gegen Abrieb, bessere Haltbarkeit
  • Prägung: haptische Wertigkeit, besonders bei Branding

Welche Bindung ist die richtige (Klebebindung, Rückstichheftung etc.)?

Das hängt von Seitenzahl, Nutzung und gewünschter Optik ab. Für dünnere Produkte ist Rückstichheftung oft sehr wirtschaftlich, bei mehr Umfang oder „buchiger“ Anmutung ist Klebebindung häufig sinnvoll. Wir empfehlen die passende Lösung anhand von Umfang, Papier und Format.

Was ist bei Stanzen und Verpackungen wichtig?

Bei Verpackungen zählen Maßhaltigkeit, Materialstärke, Klebung und die spätere Anwendung (Befüllung, Transport, Stapelung). Konstruktionsdetails entscheiden darüber, ob eine Verpackung im Alltag zuverlässig funktioniert. Deshalb klären wir Anforderungen und Toleranzen möglichst früh.

Termine, Produktion & Qualitätssicherung

Wie früh sollte ich anfragen?

Je anspruchsvoller das Projekt (Sonderfarben, Veredelung, Stanze, viele Varianten), desto mehr lohnt ein früher Start. So bleibt Zeit für Materialabstimmung, Datencheck und ggf. Proof – ohne dass der Termin am Ende „auf Kante“ geplant werden muss.

Was passiert, wenn sich kurz vor Druck etwas ändert?

Dann zählt Klarheit: Welche Datenversion ist gültig, was ist bereits freigegeben, was muss neu geprüft werden? Wir priorisieren Änderungen strukturiert und geben eine realistische Einschätzung zu Auswirkungen auf Termin und Kosten – damit Sie verlässlich entscheiden können.

Wie prüft ihr die Qualität während der Produktion?

Qualitätssicherung ist bei uns ein Prozess: von der Datenprüfung über laufende Kontrollen im Druck bis zur Weiterverarbeitung (Maßhaltigkeit, Falz, Bindung, Stanzkontur) und final zur verpackten, versandfertigen Ware.

Versand, Logistik & Lieferung

Liefert ihr an mehrere Standorte oder in Teilmengen?

Ja. Wenn Sie Filialen, Außendienst, Lager und Agentur gleichzeitig beliefern möchten, planen wir Teilmengen, Kennzeichnung und Zuordnung direkt mit ein. Das reduziert internen Aufwand und vermeidet Umverpackungen.

Wie wird verpackt, damit die Ware gut ankommt?

Verpackung richtet sich nach Produkt, Oberfläche und Gewicht: stabil, geschützt, sauber gekennzeichnet. Ziel ist, dass beim Empfänger alles vollständig, in richtiger Reihenfolge und ohne Transportschäden ankommt.

Kann ich auch abholen lassen oder selbst abholen?

Je nach Projekt ist Abholung möglich. Wichtig ist in jedem Fall eine klare Übergabe: Menge, Kennzeichnung, Ladeeinheit und Zeitpunkt – damit es beim Weitertransport keine offenen Punkte gibt.

Nachhaltigkeit & verantwortliche Produktion

Was bedeutet „nachhaltig“ beim Druck in der Praxis?

Nachhaltigkeit entsteht vor allem durch gute Planung: passende Materialien, sinnvolle Auflagen, weniger Korrekturschleifen, weniger Makulatur. Das ist oft wirksamer als „mehr Optionen“, die am Ende nicht zum Produkt passen.

Wie unterstützt ihr dabei, Ressourcen zu sparen?

  • Beratung zur Materialwahl passend zur Nutzung (nicht überdimensioniert, nicht zu empfindlich)
  • saubere Datenprozesse zur Vermeidung von Fehlproduktionen
  • effiziente, prozessorientierte Abläufe mit dem Ziel: weniger Ausschuss
  • transparente Empfehlungen statt pauschaler „Trend-Lösungen“

Warum ist „Verantwortung“ auch ein Qualitätsfaktor?

Weil Reklamationen, Nachdrucke und Eiltransporte Ressourcen kosten. Wer Qualität reproduzierbar plant, produziert am Ende nicht nur besser, sondern häufig auch effizienter.

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Noch eine Frage? Wir helfen schnell und konkret

Wenn Sie ein Druckprojekt planen und eine schnelle Einschätzung zu Machbarkeit, Material, Veredelung oder Termin benötigen, sprechen Sie uns an. Für technische Fragen zur Datenanlieferung ist die Druckvorstufe direkt erreichbar unter belichtung@druckerei-alt.de. So klären wir Details früh – und sorgen dafür, dass Ergebnis und Ablauf am Ende wirklich passen.